N° 10–2026: Aufruf zur Interessenbekundung: Medienprogramm zum Start der Smile-Mission vom europäischen Weltraumbahnhof
26 February 2026
Medienvertreter:innen sind eingeladen, ihr Interesse an der Teilnahme am Medienprogramm zum Start der Smile-Mission vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana zu bekunden.
Die Smile-Mission wird an Bord einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana innerhalb des Startfensters vom 8. April bis 7. Mai 2026 gestartet.
Smile ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), deren Ziel es ist, das Magnetfeld der Erde im Röntgenlicht zu untersuchen und aufzudecken, wo und wie der Sonnenwind mit dem Magnetschild der Erde interagiert.
Smile wird auch weltweit Polarlichter im ultravioletten Licht beobachten, um zu verstehen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert und dabei in der Lage sein, die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten (eine Premiere für eine Weltraummission!).
Darüber hinaus wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen und den daraus resultierenden Störungen auf der Erde, den sogenannten geomagnetischen Stürmen, verbessern. Ein besseres Verständnis der Wissenschaft des Weltraumwetters ist unerlässlich, um letztlich sowohl die weltraumgestützte Technologie als auch das Leben aller Menschen in der Erdumlaufbahn zu schützen.
Über 250 europäische und chinesische Wissenschaftler bilden das wissenschaftliche Konsortium von Smile, wobei alle ESA-Mitgliedstaaten wichtige Beiträge finanzieren.
Die ESA, Avio und CAS planen Medienaktivitäten für diesen Start, darunter auch Online-Pressekonferenzen vor dem Start, die allen Journalisten offenstehen.
Diese Aufforderung zur Interessenbekundung bezieht sich nur auf Aktivitäten, die vor Ort im europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, stattfinden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Medienakkreditierung rechtzeitig abgeschlossen wird und eine Reserveliste für den Fall von Stornierungen erstellt werden kann. Weitere Einzelheiten zum Medienprogramm in Französisch-Guayana werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Anmeldung
Journalisten, die am Medienprogramm im europäischen Weltraumbahnhof teilnehmen möchten, werden gebeten, ihre Anmeldung so bald wie möglich, spätestens jedoch bis Donnerstag, 6. März 2026, 17:00 Uhr MEZ, über die Medienakkreditierungsseite der ESA einzureichen.
Bitte beachten Sie
- Die ESA wird den bestätigten Teilnehmern Flugtermine und Unterkunftsmöglichkeiten empfehlen, um die Reise zu erleichtern.
- Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, kann die ESA nicht garantieren, dass alle interessierten Medienvertreter an dieser Reise teilnehmen können. Aus diesem Grund wird die Agentur auch eine Reserveliste für die Veranstaltung erstellen, falls es zu Stornierungen kommt.
- Die Akkreditierungsformalitäten für den Zugang zum europäischen Weltraumbahnhof müssen unmittelbar nach der Teilnahmebestätigung erledigt werden.
- Für die Einreise nach Französisch-Guayana ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (dies wird am Flughafen überprüft).
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an media@esa.int.
Weitere Informationen:
Bilder
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Bei Fragen oder für weitere Informationen zu ESA-Bildern wenden Sie sich bitte direkt an spaceinimages@esa.int
Videos
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Bei Fragen oder für weitere Informationen zu ESA-Videos wenden Sie sich bitte direkt an spaceinvideos@esa.int.
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Über die europäische Weltraumorganisation
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.
Die ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1975 mit dem Ziel gegründet wurde, die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten zu gestalten und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern Europas und der Welt zugutekommen.
Die ESA hat 23 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Lettland, Litauen und die Slowakei sind assoziierte Mitglieder.
Die ESA hat eine formelle Zusammenarbeit mit vier EU-Mitgliedstaaten aufgebaut. Kanada beteiligt sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen ESA-Programmen.
Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über den Rahmen eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet insbesondere mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit Eumetsat bei der Entwicklung meteorologischer Missionen zusammen.
Weitere Informationen über die ESA finden Sie unter www.esa.int.